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THW-Thema
Ausbildung / Übung

Eistauchen am Eiserbachsee

Simmerath. Einsätze unter Eis stellen besondere Herausforderungen an Taucheinheiten. Die Bergungstaucher Aachen nutzten die derzeitigen Wetterbedingungen, um am Eiserbachsee den Einsatz unter einer Eisdecke zu üben.

Gesichert an der Leine bewegt sich der Taucher unter dem Eis. An schneefreien Stellen ist das Eis so klar, dass man dem Taucher von der Oberfläche aus dabei zusehen kann, wie er sein Suchmuster schwimmt.

Bis allerdings der erste Taucher ins Wasser gehen konnte, bedurfte es einiger Vorbereitung, was bei solchen Einsätzen und Übungen unter extremen Bedingungen jedoch üblich ist. In der Vorwoche begannen die Aachener THWler mit der Planung der Ausbildung, um einen reibungslosen Ablauf sicher zu stellen.

Vor Ort wurden mehrere Arbeitstrupps eingeteilt, die damit begannen die Zugangswege zu räumen, Versorgungszelte mit Heizung aufzubauen und Löcher ins Eis zu schneiden. Getaucht wurde an zwei Stellen vom Schwimmponton aus. An jeder Tauchstelle standen dem Taucher jeweils ein Sicherungstaucher, zwei Signalmänner sowie weitere Tauchhelfer zur Seite. Zusätzlich wurde eine Sprechverbindung mit dem Taucher per Ultraschallkommunikation hergestellt. Bei Eistauchgängen ist diese sowie das Tragen von Vollgesichtsmasken Pflicht. Diese und weitere Sicherheitsvorkehrungen sorgen dafür, den besonderen Gefahren des Tauchens unter dem Eis sicher zu begegnen.

Die Organisation sowie Leitung und Durchführung der Ausbildung übernahmen die THW- Bergungstaucher Aachen. Unterstützt wurden sie dabei von Helferinnen und Helfer des 2. Technischen Zugs aus Aachen. Zu Gast bei der Ausbildung waren Taucher der THW- Ortsverbände Düren und Beuel.

22.01.2017
Von: Philipp Michel, OV Aachen
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Fotos

Eistauchen am Eiserbachsee
Bilder: THW/ Valentin Schmitt

Eistauchen am Eiserbachsee

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