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THW-Thema
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Rückblick der Landessprecher auf 2016

Heiligenhaus. Im ersten Quartal 2017 geht die reguläre Wahlperiode aller Landessprecher (LSpr) zu Ende. Fünf Jahre hat diese Amtszeit gedauert und der aktuelle Jahreswechsel gibt Anlass zum Rückblick auf das vergangene Jahr.

Die LSpr für NRW sind mit einigen Zielen angetreten; zu diesen Zielen gehörte unter anderem eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit und eine bessere interne Kommunikation. Auch wenn noch Raum zur Weiterentwicklung bleibt, wurde zunächst ein Konzept der Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet, das heute allen LSpr als Orientierung dient. In NRW und in anderen Landesverbänden wurde eine Informationsmöglichkeit auf der jeweiligen Homepage (so wie hier) eingerichtet. Einige LSpr haben wie NRW auch eine Facebook-Präsentation aufgestellt. Auch der Bundessprecher hat eine Facebook-Präsentation, die vom StvLSpr für NRW verwaltet wird; gleiches gilt für die Informationsquelle im Extranet. Dieses Ziel hatte diesen Stellenwert, weil viele Ortsbeauftragten/innen (OB) und Helfersprecher/innen (HeSpr) den Wunsch nach aktuellen Informationen durch die LSpr vorgetragen haben.

Neben der verstärkten Öffentlichkeitsarbeit wurde auch die Mitwirkung entwickelt, so fanden zum ersten Mal landesweite Helfersprechertagungen statt und Gespräche mit den OB und HeSpr auf GFB-Ebene. Hier gab es die Möglichkeit, an den aktuellen Projekten (Mitwirkungsrichtlinie /-verordnung, Mitgestaltungsrichtlinie, Rahmenkonzept u.a.m.) mitzuwirken und Entwicklungen zu beeinflussen.

In der Mitwirkungsrichtlinie wurden alle Änderungswünsche aus NRW aufgenommen und auch bei anderen Vorlagen wurde die Stimme aus NRW gehört. Bei anderen Richtlinien konnten Entwicklungen, die in NRW keine Zustimmung fanden, verhindert werden.

Der Landesverband NRW ist der größte im THW und hatte bisher die gleiche Stimme im Bundesausschuss wie der kleinste Landesverband. Im Laufe des Jahres 2016 wurde eine gewichtete Stimmenverteilung eingeführt und ermöglicht so eine stärkere Wahrnehmung.

Alle finanziellen (+37% Sachmittel) und personellen (+56% Personalkosten) Zuwächse, die wir bei der Politik erreichen konnten, sind ein gemeinsames Ergebnis von vielen engagierten Kräften. Hier kommt der besseren Abstimmung untereinander eine besondere Bedeutung zu. In NRW gibt es deshalb auf Anregung der LSpr ein Gremium, das sich aus dem örtlichen Personalrat, der Landesvereinigung, der Landesjugend, dem Landesbeauftragten (und Stv) und dem Landessprecher (und Stv) zusammensetzt.

Wie bisher vertraten der LSpr und sein Stv. beim Ansprechpartnersystem die Interessen des Ehrenamts. Durch die Aufgabenteilung waren sowohl einige Referate in der Abteilung E als auch Z abgedeckt. Darüber hinaus sind wir beteiligt bei den aktuellen Projekten: Rahmenkonzept und Fokus Einsatz. Diese beiden Projekte haben das Ziel, das THW auf die sich verändernden Aufgaben und Prozesse auszurichten, ohne den ehrenamtlichen Charakter negativ zu beeinflussen.

Einen ungewöhnlich intensiven Einblick in alle Geschäftsführungsbereiche und somit in alle Ortsverbände ermöglichte das Projekt: THW Analyse NRW. Das wesentliche Ergebnis ist, dass in sehr vielfältiger und individueller Weise beeindruckende Arbeit geleistet wird und unsere Einsatzbereitschaft sehr beeindruckend ist.
Es gibt aber auch Handlungsfelder, die wir gemeinsam aufnehmen sollten, denn wir wollen auch in Zukunft unsere gute Arbeit verstetigen.

Der wichtigste Baustein für unsere erfolgreiche Bundesbehörde ist das ehrenamtliche Engagement. Deshalb wurde hier auch die meiste Zeit investiert. Gerne haben wir Ehrungen und Jubiläen begleitet oder durchgeführt. Manchmal war es aber auch notwendig, Konflikte vor Ort in einer Art der Mediation zu begleiten und an einer Lösung zu arbeiten.

Dieser Rückblick auf 2016 der LSpr für NRW ist der letzte der Wahlperiode und kann nur einen groben Einblick bieten. Vielfach sind Gespräche in den Ortsverbänden von diskretem Charakter und gehören hier nicht hin (auch wenn sie die meiste Zeit beanspruchen), gleiches gilt für die Gespräche mit Verantwortlichen aus der Politik oder anderen Organisationen. Insgesamt ist das Netzwerk deutlich stärker geworden, so wurden einige positive Entwicklungen erst möglich.
Die Bundesanstalt THW ist eine einmalige Behörde und dies bietet besondere Chancen aber auch besondere Herausforderungen. Es lohnt sich dieser „Blauen Familie“ anzugehören und die Möglichkeiten auszuschöpfen. Die Aussage: „gemeinsam sind wir stark“ gilt noch heute.

20.01.2017
Von: Hermann Klein-Hitpaß und Bernd Springer
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