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THW-Thema
 

ÖGA Tauchen

Die Bergungstaucher des Technischen Hilfswerks sind im Rahmen der örtlichen Gefahrenabwehr in Absprache mit den zuständigen Kreisen und Städten zur Gefahrenabwehr aufgestellt. Es handelt sich hier nicht um standardmäßige Fachgruppen aus dem Technikbaukasten des THW sondern um Einheiten, die aufgrund der örtlichen Gefährdungsanalyse punktuell je nach gegebenem Bedarf aufgestellt wurden.

Im Land Nordrhein-Westfalen werden derzeit in fünf THW-Ortsverbänden Bergungstauchergruppen zur Gefahrenabwehr vorgehalten. Diese Einheiten sind in  Aachen, Düren, Remscheid und Wetter stationiert.

Aufgaben:

  • Suche nach vermissten Personen und Gegenständen
  • Bergung von verunglückten Personen und Tauchern
  • Bergung von Fahrzeugen und Gegenständen
  • Durchführung von technischen Hilfeleistungen im Wasser
  • filmische Dokumentation von Unterwasser-Erkundungen
  • Mitwirkung bei der Damm- und Deichsicherung
  • Mitwirkung beim Umwelt- und Gewässerschutz
  • Sicherung von Einsatzstellen

 

Je nach örtlicher Aufgabenstellung kommen spezielle Tätigkeiten wie z.B. das Unterwassersprengen, Schneid- und Schweißarbeiten unter Wasser und weiteres dazu.

Neben den Aufgaben in der örtlichen Gefahrenabwehr werden die THW-Bergungstauchergruppen im Bedarfsfalle auch überörtlich zur Gefahrenabwehr herangezogen. So wurden THW-Bergungtaucher im Jahr 2002 beim Jahrhunderthochwasser an der Elbe über mehrere Tage erfolgreich zur Deichverteidigung eingesetzt.

Die Ausstattung der THW-Bergungstaucher ist vielfältig aber wegen der verschiedenartigen Anforderungen auch von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich. Die Finanzierung dieser Spezialgruppen erfolgt durch Dritte.

Die THW-Geschäftsstelle Aachen betreut als Patengeschäftsstelle die Bergungstauchergruppen in NRW  und steht als Ansprechpartner in diesem speziellen Hilfeleistungsbereich zur Verfügung.

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